Sonntag, 14. Oktober 2012

Einweihung der neuen Hobbyhöhle

[Manuel]

Was ergeben sechs gut gelaunte Hobbyisten, ein frisch gestrichener Raum, unzählige Miniaturen und Panzer, frisches Bier, Würfel und eine Hand voll Regelbücher zusammen?

Jede Menge Spaß und intensives Warhammer 40.000 Zocken !!!!

Sehen wir es uns mal genauer an:

Wir entschieden uns für 4500 Punkte und 4 Missionsziele. Auf der einen Seite spielten Holgers arrogante Eldar zusammen mit Christians blutdürstenen Blood Angels und Severins sturen Grey Knights (natürlich inklusive der orangefarbenen Affenbande). Denen gegenüber standen Alex' helden-, und hühnenhafte Space Wolfes zusammen mit Thomas' rachsüchtigen Chaos Space Marines und meinen verschlagenen Dark Eldar.

Das organisierte "Gute" steht bereit zur Schlacht
Ich erwürfelte zwar den Nachtkampf in der ersten Phase, jedoch hatten die Eldar / Blood Angels / Grey Knights den ersten Zug. Meine zerbrechlichen Gleiter konnten hinter Thomas' Land Raider und einigen Gebäuden vorerst überleben. Doch das Chaos rhino z. B. fiel recht schnell auseinander.

Die Berserker wüten sich durch ihre ehemaligen Brüder
Während die Schußphase im zweiten Spielzug beinahe unendliche Stunden dauerte (dank Holgers schießwütigen Eldar), konnten die Khorne Berserker einen heftigen Angriff auf die Blood Angels starten. Leider kamen dort später auch einige Terminatoren der Grey Knights und schließlich Mephiston persönlich hinzu und wendeten das Blatt.

In der Finsternis des 41. Jahrtausend gibt es nur Krieg
Mein Haemonculus-Ältester lotste seine Schattenbarke ins Zentrum des Getümmels, um dort später ein Portal zur dunklen Stadt öffnen zu wollen. Währenddessen tobte die Schlacht weiter und der Gegner kam immer näher. Aus ferner Sicht erschien ein Stormraven und im Mittelfeld schockten einige Warpspinnen - bereit zum Kampf.

Der Haemonculus-Älteste sitzt in der Falle
Sämtliche Fahrzeuge der Dark Eldar fielen im Laufe des Abend, eine unbewaffnete Schattenbarke konnte einige Blood Angels per Panzerschock töten. Der Haemonculus-Älteste hat das Zeitliche gesegnet; jedoch mit einem breiten Grinsen in seinem entstellten Gesicht (Haemonculi begrüßen den Tod, sie werden wieder zusammengeflickt und gewinnen so an Macht). Doch das Portalfokus konnte nicht aktiviert werden. Dadurch erreichte meine Kriegsherrin Lelith Hesperax erst spät ihre Gegner.

Leider hatten meine Lanzenwaffen nicht den Hauch einer Chance, irgendein Fahrzeug der Gegner zu zerstören. Auch Thomas und Alex hatten so ihre Schwierigkeiten beimWürfeln. Wir konnten zwar Christians Kriegsherren (Mephiston) letztendlich töten, doch der Sieg blieb uns verwehrt!

Die Havocs geben Flugabwehrfeuer
Nach diesem spannenden, nervenaufreibenden und recht großem Spiel, würd ich sagen, wir haben den neuen Enser Clubraum nicht nur ordentlich eingeweiht - nein - wir haben ihn auch gründlich entweiht!!!

Im Namen des Imperators, der Chaos Götter, der Heiligen Inquisition, des Kriegsgottes Khaine und beim großen Denker!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Erste Sichtungen der neuen Hobbyhöhle....

So, nun ist es offiziell! Es hat erste Sichtungen der neuen Hobbyhöhle des Werler Waagh gegeben und es gelang doch tatsächlich ein paar Aufnahmen zu erhaschen :-)
Hier eine Ansicht mit der Fensterseite und dem Zugang zum Garten, Basteltisch unterm Fenster. Im Garten kann man im Sommer auch mal grillen beim Zocken....


Hier die andere Seite: Links Regale mit Landschaft und Fantasybüchern und na was ist das da oben links denn alles? PANZA!!!!! Viele PANZA :-)....die Tür führt dann in die Küche....

Da links an der Wand, wo es noch leer ist, findet der Spieltisch seinen Platz, zum Spielen wird er etwas in die Mitte gestellt...



Blacky begutachtet auch schon alles :-)....vor die Heizung soll noch eine zweite Spielplatte in den Maßen 1,20m mal 1,20m kommen. Die passt da noch hin und wir haben dann auch für größere Treffs noch eine zweite Möglichkeit zum Zocken...die ersten Poster und Fahnen hängen auch bereits.....
So weit die zu erhaschenden Aufnahmen: Bleibt zu hoffen, dass die Hobbyhöhle viel genutzt wird, ein Menge spannender Schlachten ausgetragen werden und der Werler Waagh ein würdiges Spielezentrum darin findet!!!

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Uralte Feinde

[Manuel]

Dark Eldar vs. Eldar
An diesem schönen, freien Tag haben Holger und ich eine kleine Schlacht zwischen den Eldar und ihren dunklen Brüdern ausgetragen. Die Mission: Das Relikt. Die Armeegröße: 1500 Punkte.

In diesem Fall mussten wir eine Drohne der Tau sichern, in der sich anscheinend nach wichtige Daten befanden.

Ich gab die Aufstellung und somit den ersten Spielzug an Holger ab (mein erster Fehler) und stellte meine drei Transportfahrzeuge in meiner Zone in Deckung auf. Den Rest meiner Armee hielt ich eisern in Reserve (mein zweiter Fehler).

In Spieltzug 1 dirigierte Holgers Runenprophet mittels Puppenspiel die Kanone der ersten Schattenbarke und erzielte damit bei der benachbarten Schattenbarke ein Waffe zerstört. Der Illum Zar zerstörte derweil die Schattenviper, die bei ihrer Explosion auch noch ihren ganzen Trupp Hagashin verlor. Ein präziser Schuß eines Eldar-Rangers konnte schließlich die Schattenlanze an der ersten Barke ausknipsen.

In meinem Zug flog die erste Schattenbarke mit ihrer wertvollen Besatzung nach Nordwesten und ging dort erneut in Deckung. Der Kabalenkriegertrupp in der zweiten Schattenbarke stieg aus und ein tapferer Schütze (der Kandidat im Bild links außen!) erzielte einen Volltreffer auf den Illum Zar, der aber leider zu mehr als 25% in Deckung stand ...

Holgers Verstärkungen trafen in Spielzug 2 aus allen Himmels-richtungen ein: im Osten und im Westen je zwei Kampfläufer und nahe meiner Aufstellungzone ein gigantischer Trupp Warpspinnen (inklusive Autarch). Die Jetbikes schnappten sich inzwischen das Missionsziel, während der Prophet erneut Puppenspiel auf die Kabalenkrieger zauberte. Dadurch wurde die Crew der anliegenden Schattenbarke betäubt. Die andere Schattenbarke im Nordwesten verlor in Holgers Schußphase nach und nach an Stabilität bevor einer der Kampfläufer sie schließlich endgültig vom Himmel holte! Der Illum Zar kümmerte sich um die aussteigenden Incubbi und tötete 3 von ihnen. Die Warpspinnen und die Asuryans Jäger töteten danach alle Kabalenkrieger auf der Ruine!

Die Kampfläufer auf der Ostflanke ließen anschließend die Schattenbarke bei den Kriegern explodieren. Dabei landete ein Schrapnell auf den Läufer und ein Würfel in der Cola :-)

Der skrupelose Archon meiner Kabale eröffnete seinen Portalfokus, der Sichelflügeljäger erreichte das Geschehen und betäubte die Crew des Illum Zar.  Leider sollte dies seine erste und auch letzte Tat sein...

Spielzug 3: Die Jetbikes zogen sich zurück, um ihre Beute - die Drohne - in Sicherheit zu bringen. Der Prophet versuchte erneut, Puppenspieler einzusetzen, doch diesmal gelang es mir zu widerstehen! So langsam hasste ich diese Fähigkeit... Bei so wenigen Zielen, wie ich sie bot, war es eine Frage der Zeit, bis der Sichelflügeljäger vom Himmel stürzen sollte...

Holgers Warpspinnen verursachten zwei Rumpfpunktverluste und Crew durchgeschüttelt. Die gesamten Eldar richteten ihre Schüsse auf den bedrohlichen Flieger, doch die Asuryans Jäger meisterten mit ihrem Shurikensturm schließlich den finalen Treffer!

Meine Reserven tauchten durch das Portal der dunklen Stadt auf. Zwei durch Kampfdrogen gestärkte Hyemshin-Schwadronen preschten über die feindlichen Einheiten und verursachten durch ihre, an den Bikes befestigten Klingen einige Opfer. Es starben 3 Warpspinnnen und 2 der Jäger Asuryans. 15 Hagashin, angeführt von ihrer Meisterin Lelith Hesperax persönlich, schossen vergiftete Splitter auf die verschanzten Ranger: 15 Schuß / 5 Treffer / 3 Verwundungen / 0 Verluste! Bähhh....

Die letzte Verstärkung war eine Talos-Schmerzmaschine. Sie schoß ihren Schmerzprojektor auf die Warpspinnen. Von den zwei Schüssen wich einer auf die eigenen Hyemshin ab und der zweite tötete 3 der Aspektkrieger.

Der 4. Spielzug verlangte einiges ab. Aus dem Nichts tauchten plötzlich Banshees auf und griffen die Hyemshin im Norden an. Puppenspieler verursachte 4 Opfer bei den Hagashin durch den Talos. Die Warpspinnen rächten sich an den Hyemshin und vernichteten jeden von ihnen.

Der Hagashin-Trupp zog den meisten Beschuß auf sich und nur durch ein Achtung, Sir (naja, eigentlich Achtung, Lady) kam Lelith mit ihrem Leben davon! Die Ranger konnten der Schmerzmaschine einen Lebenspunkt rauben und die Banshees töteten die anderen Hyemshin im Nahkampf.

Der Talos schoss auf Holgers Autarchen, doch der bestand seinen Rüstungswurf. Beinahe schon aus Verzweiflung griffen die verbliebenen Hagashin die Ranger im Nahkampf an. Lelith Hesperax konnte mit ihren 12 Attacken (!!!) nicht einmal alle 5 Ranger umbringen!

Das Spiel endete mit einer enormen Niederlage für mich, das Relikt war außer Reichweite und es hätten auch keine meiner 7 verbliebenen Einheiten mehr etwas unternehmen können. Holger konnte dagegen nur 8 Verluste seiner Einheiten zählen! Und das alles, bevor es Nacht wurde...

Trotzdem Danke für die schöne Schlacht. Ich konnte daraus viel lernen und ich werde wiederkehren!!! Auch Danke an Christian, für die moralische Unterstützung ;-)


Freitag, 21. September 2012

Werler Waagh zieht nach Ense

[Manuel]

Unsere Clubzentrale, Severins Domizil, wird im Oktober verlegt - und zwar nach Ense!

Unser derzeitiges Maskottchen braucht einen neuen Anstrich

Wir sagen Adieu und Jippeee.... denn in Ense wartet dann ein neues Spielezimmer auf uns und nach einer tollen Zeit im Schlafzimmer unseres Obabosses (!) freue ich mich auf den nächsten Level unseres gemeinsamen Daseins.

In Werl trafen wir uns zum ersten Mal, wir haben uns auf Anhieb verstanden, hatten die gleichen Schicksale (Warhammerveteranen nach langer Pause) und verbrachten herrlich amüsante Stunden des Hobbys!

Holgers Abweichungen auf Verbündete sind legendär
Der Werler Waagh weitet sich aus, wir werden weiterhin in den Krieg ziehen (wenn auch nur in 28cm vom Erdboden aus gesehen)!!!

 Hier ein paar Highlights aus Werl :-)
Manu's Salamanders ziehen nun auch nach Ense...


Wo viele Krieger, da viele Opfer...






Rechts: Doppelter Tod - Severins Gruftghule raubten Manu's Riesen den letzten Lebenspunkt, während er sie zu Tode trampelte!

Montag, 3. September 2012

Space Wolves vs. Eldar

[Holger]
Space Wolves gegen Eldar
Als nächstes machten wir, was wir eigentlich machen wollten, die große Schlacht Space Wolves gegen Eldar. Jede Seite hatte 1500 Punkte zu Verfügung.
Meine Eldar waren das erste Mal ohne große Panzer unterwegs. Ich hatte zwar einen Läufer und zwei Vypern aber damit waren meine "Panzer" alle auf maximal 2 Rumpfpunkte und die höchste Panzerung von 10 beschränkt ... ich fühlte mich irgendwie nackt ;-) aber ich wusste ja, dass Alex bei seinen Wölfen eigentlich keine Panzerabwehr außer den Cybot hat und ich das Spiel spannend halten wollte.
Die Einsparungen bei den Panzern ließ aber mal viel Platz für andere Spielereien. Ich packte eine ganze Menge Stärke 6 Schüsse auf die Vypern und Jetbikes, so dass ich ein paar sehr mobile aber feuerstarke Einheiten hatte. Diese sollten mir im Laufe des Spiels auch den Arsch retten ...
Hier ein paar Eindrücke der Schlacht:

Die Banshees hauen alles Weg, die Runenleser fallen vollständig im BF1 Abwehrfeuer

Die Wolfsreiter lernen die geballte Feuerkraft der Eldar kennen. 37 x Stärke 6, 10 x Stärke 4 ist auch für die zuviel.


Die Sniper machen das was sie immer machen. Hinten stehen, Missionziel halten und einzelne Einheiten rauspicken. Meine 10(!) Skorpionkrieger haben im ganzen Spiel nix gemacht außer irgendwo hin und her zu laufen :-)


Die Dropbox, brachte den zweiten Standard in perfekte Feuerposition

Es gab insgesamt 4 Missionziele, die nur von Standard oder Unterstützungseinheiten gehalten werden konnten. Wobei sich herrausstellte, dass die Wölfe auf zu wenig Standard gesetzt haben. Bei 1500 Punkten sind zwei Punktene Einheiten einfach zu wenig. Die Eldar hatten dagegen 3 Standards und 3 Unterstützungen, die auch punktend sind. Dafür gab es für jede abgeschossene Unterstützungseinheit einen extra Punkt.
Auch hier war bis zum Schluss alles möglich. Am Ende gewannen die Eldar mit 3 gehaltenen Missionzielen, einem getötetem Kriegsherrn und dem ersten Abschuss. Die Wölfe hatten noch ein Missionziel, den Kriegsherrn erschossen und eine Unterstützung zerlegt. Also "Eldar : Space Wolves" 11:5

Auch hier entschieden wieder nur wenige Würfel. Hätten die Wolfsreiter länger durchgehalten bzw. hätten die den Nahkampf erreicht währe ein Missionziel der Eldar verloren. Die beiden Phantomlords waren beide auf einen Lebenspunkt reduziert und waren beide fast zerstört ... das wäre am Ende wieder ein Missionziel weniger und zwei Untertützungen auf der Abschussliste. ... damit hätte die Wölfe der letzten Runde noch auf 5:7 gewinnen können ... und es lag nur an drei Würfeln ;-)

Wir wurden übrigens auf die Minute genau um 19:30 Uhr fertig, was unsere Deadline für den Tag war.

Ein herrlicher Tag voll Warhammer 40k. Danke an Alex und seine Wölfe!



Die Chaoskultisten kommen

[Holger]
Heute war Alex bei mir und wir haben uns gemeinsam die neue Starterbox genauer angeschaut. Da ich Gestern schon alle Figuren zusammenge-snap-fittet habe konnten wir gleich mit einem kleinen Spielchen loslegen.

Wir wählten die 3. Mission aus dem Missionsregelbuch.
Alex schnappte sich die 20 Chaoskultisten und ich nahm mir 5 Dark Angels, wobei einer davon ein Sargent war und einer eine Plasmakanone unter dem Arm hielt.

Die Mission war einfach: Die Dark Angels sollten die Kultisten hinterhältig überfallen und hatten den ersten Zug. Gewonnen hat der, der alle Feindliche Modelle ausschaltet. 5 Lebenspunkte gegen 20 ... klingt erst mal unfair ... aber da ist ja noch die Plasmakanone und der erste Spielzug.

Zug 1:
Durch recht festgelegte Aufstellungsvorgaben stand Alex mit seinen Kultisten ein wenig dumm in der Gegend rum und schmiedete nichts ahnend irgendwelche miesen und finsteren Pläne.
Die Dark Angels schlichen sich also in die Deckung eines abgestürzten Aquila Gleiters und zielten auf den nächststehenden Trupp der Chaoten. Sie zielten gut und töteten auf einen Schlag 6 völlig überraschte Kultisten.
Trotz der hohen Verluste war die Moral auf dem Höchststand. Die Kultisten rannten so schnell es geht dem überraschend aufgetauchten Feind entgegen. Das offene Feld ließ sie gut vorwärts kommen, aber auch völlig ohne Deckung auf freiem Feld stehen ... nicht gut gegen Plasmakanonen. Um möglichst schnell in den Nahkampf zu kommen ließ Alex seine Männer lieber rennen statt mit, sowieso außerhalb der Reichweite befindlichen, Pistolen schießen zu lassen.

Zug 2:
Die Dark Angels waren in perfekter Feuerposition und hatten die anstürmenden Kultisten schon genau im Visier. Wieder zerplatzen einige Kultisten im glühenden Plasma oder zerfetzten durch die gut gezielten Boltergeschosse. Aus dem Nahkampfkultistentrupp blieb nur der Chef über, weil der kurzerhand einen "Achtung Sir" Wurf schaffte und dadurch einen unglückliches Opfer einfach zwischen sich und dem Boltergeschoss hielt. Trotz der coolen Tat verließ hier den Chef die Lust und er lief doch lieber davon.

Im Zug des Chaos sammelte sich der einsame Kultistenanführer und der zweite Trupp lerne schnell aus den Fehlern der anderen und rannte durch die Deckung einer großen Ruine auf die Dark Angels zu und feuerten ein paar Schüsse mit ihrem Maschinengewehr und ein paar Kugeln durch ihre Sturmgewehre. Eine völlig verirrte Kugel, aus der Hüfte geschossen, traf einen Space Marine zwischen die Augen. Somit brach einer der Dark Angels Blut überströmt zusammen.

Zug 3:
Die Plasmakanone wird wieder abgefeuert ... und überhitzt. Glück für den Space Marine, dass er eine Servorüstung an hat und daher nur mit ein paar verschmorten Rüstungsteilen davon kommt. Die Bolter schießen ein paar Kultisten aus dem zweiten Trupp weg und müssen aber zusehen wie die anstürmende Flut an Fanatikern immer näher kommt.

Der einzelne Chaosanführer läuft neben dem Gebäude wieder auf die Space Marines zu, während der fast vollständige 2. Trupp durch die Ruinen weiter vorrückt. Diese sind jetzt in Schnellfeuerreichweite und schießen mit allem was noch da ist auf die Space Marines. Gleich zwei Rüstungen halten dem Feuerhagel nicht stand und wieder fallen die grünen Riesen. Beim Betrachten der gefallenden Brüder entschließen sich die Dark Angels zu einem Rückzug (sie haben den Moralwerttest verkackt) und laufen genau bis vor die Spielkante.

Zug 4:
Die Marines sammeln sich und stehen jetzt direkt hinter der Deckung. Der "taktische Rückzug" hat tatsächlich nochmal Raum zwischen den Kultisten und den Dark Angels gebracht. Die beiden verbliebenden Bolter schießen und fällen wieder zwei Kultisten.

Die Kultisten laufen los und sind in Angriffsreichweite. Die tapferen Space Marines sagen ein Abwehrfeuer an und schießen was das Zeug hält ... zwei Bolter. Völlig ausreichend, da der Würfelgott mal wieder mit mir war. Zwei Treffer, zwei Verwundungen, zwei Tote ... es sind nur noch drei Kultisten in dem Nahkampf angekommen. Hier sollte sich die Schlacht entscheiden, drei Kultisten gegen drei Space Marines. Eine ungleiche Schlacht, da die Marines auch noch in Deckung stehen und damit als erstes Zuschlagen dürfen. Danach war nur noch der Kultistenanführer da, der aber nichts weiter anrichten konnte. Die Moral war hinüber und er wurde von den Dark Angels einfach überrannt.

Sieg für die Dark Angels! Es war knapp und wären die Marines in Zug 3 nur 1-2 Zoll weiter geflohen hätten die Kultisten gesiegt. Wie das dann manchmal so ist, kann ein Würfelwurf über Sieg oder Niederlage entscheiden. Alles in Allem eine schöne Variante die neuen Modelle zu testen, was echt viel Spaß machte.

Samstag, 1. September 2012

Sturm der Vergeltung, neue Starterbox


[Holger]
Heute war ich wider Erwarten in einem Games Workshop, um genau zu sein in dem Games Workshop in Bielefeld. Eigentlich wollte ich etwas schönes haben, um meine Bases der Tau ein wenig zu verfeinern. ... hat auch geklappt ... wenn ich 48 Figuren, ein Regelbuch und ein bisschen Kleinkram auf meine Bases kleben möchte ... :-D

Als ich aus dem Laden kam hatte ich eine große Tüte unterm Arm von GW mit der neuen limitierten Starterbox für Warhammer 40k.
Das war nur halbklug und vermutlich auch nicht wirklich durchdacht, da ich mir diese Box schon online bestellt habe ... nur halt nicht als limitierte Version. Egal, man kann ja nie genug Minis haben. Bis her spiele ich weder Chaos noch Dark Angels ... und genau von diesen beiden Fraktionen sind jede Menge Figuren in der Box. 
Wieder zu Hause mache ich mich sofort an das Auspacken der Box und muss gleich feststellen, gute Qualität zu liefern hat GW nicht verlernt.

Die Box quillt nur so über mit Figuren in Gussrahmen, Maßstäben, Schablonen und Heften.

Die Figuren sind in insgesamt auf vier Gussrahmen verteilt plus ein kleiner wo die limitierte Supersonderfigur drin ist. Die Figuren sind wirklich Detailreich und man sieht nicht nur bei den großen und wichtigen Figuren jede Menge Verzierungen und Details. Alle Figuren sind im, schon aus anderen Starterboxen bekannten, "Snap-fit" System. Das heißt, alle Figuren können zusammengebaut werden, ganz ohne Kleber zu nutzen. Das macht die Sache sehr einfach, schränkt die Möglichkeit zur Indvidualisierung allerdings ein wenig ein. Jedes Teil passt halt nur ein Mal, an genau eine Figur. Macht aber nichts, die Figuren sehen alles samt sehr dynamisch aus und ein Umbauen ist eigentlich nicht nötig.
  

Neben  den ganzen Figuren findet man die obligatorischen drei Schablonen (wieder die schönen grünen), zwei Maßstäbe ein paar Würfel und jede Menge Literatur. 

Bei den Heften gibt es neben einer sehr ausführlichen Bauanleitung für jede einzelne Figuren auch ein Referenzblatt, ein Missionsbuch und das allseits beliebte "kleine" Regelbuch.

Das Regelbuch hat mich am meisten positiv überrascht. Hier sind nicht nur alle Regeln für W40k vorhanden, nein, es ist auch vollständig in Farbe! Mit sehr vielen Bildern und Beispielen ... und alles in Farbe ... das hat es noch nicht gegeben ... vollständig in Farbe ... da bin ich völlig buff ... gefällt mir sehr gut.

Das Missionsbuch hat insgesamt 6 Missionen, die einen langsam an die Regeln heranführen. Die ersten beiden Missionen kann man sogar alleine spielen ... auch neu.

Fazit: Games Workshop hat es mal wieder geschafft, das jeder Zweifel des Kaufes durch die ausgezeichnete Qualität wieder verwurfen wurde.